Wat Plai Laem – der schönste Tempel von Koh Samui

Natürlich liegt Schönheit immer im Auge des Betrachters. Aber für uns ist der Wat Plai Laem einfach der schönste und beeindruckendste Tempel von Koh Samui. Hier erfährst Du auch warum.

Der Wat Plai Laem ist eine Mischung aus thailändischer und chinesischer Kunst und dem Glauben der Menschen aus diesen Ländern. Der Tempel ist noch relativ jung. Trotzdem wurden alte Motiven und traditionelle Techniken zum Bau verwendet. Die drei Hauptattraktionen sind der lachende Buddha, eine Zeremoniehaus und die 18-armige Statue der Göttin Guan Yin.

Der Weg zum Wat Plai Laem

Der Wat Plai Laem liegt im Nordosten von Koh Samui. Man könnte ihn auch als den Nachbarn des Big Buddha bezeichnen, weil er quasi direkt um die Ecke liegt. Mit dem Auto oder Deinem Roller biegst Du vom Big Buddha kommend einfach links ab. Beim nächsten 7-Eleven geht’s wieder links rein. Und dann siehst Du den Tempel schon auf der rechten Seite.

Die Tempelanlage ist groß und beherbergt auch eine Schule. Das Herzstück des Tempels liegt auf einem kleinen See.

Über drei Brücken musst Du gehen

Ein Großteil der Tempelanlage liegt auf einem See, in dem viele Fische leben. Die Fische kannst Du füttern. Für zehn Baht bekommst Du am Tempel Fischfutter, über das sich die Tiere freuen. Wenn Du das Futter verteilst, ist richtig was los in dem See.

Insgesamt gibt es drei Brücken, die zu je einer Plattform führen, die auf dem See liegt. Alleine die Wege zu den Plattformen sind schon beeindruckend und mit Statuen und Malereien verziert.

Der lachende Buddha

Ganz links führt die Brücke zum lachenden Buddha. Die große Buddha-Figur ist größtenteils in weiß gehalten. Auf der ersten Plattform sind neben dem überdimensionalen Buddha noch andere Wesen der chinesischen Mythologie zu finden. Auf dem Weg dahin kommst Du an vielen goldenen Säulen vorbei.

Das Zeremoniehaus

Das Zeremoniehaus befindet sich auf der zweiten und mittleren Plattform, die auf dem See schwimmt. Es hat uns besonders beeindruckt. Wenn Du die Schuhe ausziehst, kannst Du in das kleine Haus hinein gehen. Der Innenraum hat uns an eine asiatischen Sixtinischen Kapelle erinnert. Es gibt überall farbenfrohe Malereien aus dem buddhistischem Glauben. Nicht nur an den Wänden, sondern auch unter der Decke. Fast wie von Michelangelo.

Im Mittelpunkt des Zeremoniehauses steht eine goldene Buddha-Figur vor der Thailänder bei unserem Besuch gebetet haben. Du kannst einmal durch das Haus durchgehen oder einfach vorne wieder heraus gehen und Deine Schuhe wieder anziehen.

Die Göttin Guan Yin

Das Herzstück des Wat Plai Laem ist die Statue der Göttin Guan Yin. Mit ihren 18 Armen sitzt sie auf der dritten Plattform. Guan Yin ist die Göttin der Barmherzigkeit und des Mitgefühls. Viele Gläubige beten zu ihr und erhoffen sich so gesunden Nachwuchs. Die 18 Arme sollen zeigen, dass sie alle Lebewesen beschützt und ihre Hilfe allumfassend ist und weltweit reicht.

Tipps für Deinen Besuch im Wat Plai Laem

Der Wat Plai Laem ist wunderschön. Um ihn zu besuchen solltest Du ein paar Kleinigkeiten beachten.

Wie in jedem anderen buddhistischen Tempel solltest Du Dich respektvoll kleiden. Das bedeutet, dass Deine Schultern und Knie bedeckt sein sollten. Aber keine Panik, der Tempel ist vorbereitet: Vor den drei Plattformen auf der linken Seite findest Du ein paar Tücher, die Du Dir umhängen kannst. Die kannst Du Dir kostenlos ausleihen.

Im Tempel selbst wirst Du immer mal wieder Gläubigen begegnen, die zum Beten gekommen sind. Gib ihnen ein bisschen Ruhe und fotografiere sie nicht. Vor den Plattformen gibt es Sitzmöglichkeiten, die werden von Thais zum Mittagessen oder Picknicken genutzt.

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